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Vennhausen 1933 – 1945

Auch im Stadtteil Düsseldorf-Vennhausen gibt es an verschiedenen Orten Erinnerungen an die Zeit des Natiolnalsoziallismus 1933-1945. Ein Projekt-Team hat sich dazu auf Spurensuche begeben und einige markante Punkte aus der Vergangenheit entdeckt.

Diese sind die Gedenktafel für Else Gores am Eller Forst sowie zwei „Stolpersteine“ in der Siedlung Freiheit und einer am Kösener Weg. Weitere Spuren befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen Schweinemästerei Amend am Tannenhofweg („Organisation Todt“) auf dem sgn. „Kuhberg“, der Grünanlage gegenüber der Markuskirche vor dem heutigen Wasserspielplatz.

Hier sind im Jahre 1938 Trümmerteile der zerstörten Düsseldorfer Synagoge an der Kasernenstraße abgelagert worden. Mit einem der dort gefundenen Steine ist die Figur “ Mensch im Stacheldraht“ im Forum der Markuskirche entstanden. Bekannt ist auch, dass es auf dem Gelände des Kleingartenvereins am Reichenbach Weg damals ein „Ostarbeiterlager“ gegeben hat, von dem noch Augenzeugen berichten können.

Fotos und Text werden im September und Oktober2019 im Forum ausgestellt.

Die Ausstellung ist Sonntags am 22. / 29. September 2019 und 06. / 13. / 20. Oktober in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Zum Projekt-Team gehören:

Hans-Bernd Ashauer-Jerzimbeck, Michael Braun,Gerhard Gericke, Christa + Rolf Kremer, Werner Sehl, Wilfried Schor, Walter Rindsfüser, RA Volker Götz, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

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The Paul McKenna Band

Direkt, ehrlich, packend: so kann man in drei Worten die Musik von Paul McKenna beschreiben. Als Gründer, Namensgeber und Frontmann der international erfolg- reichen Band aus Glasgow begeistert er sein Publikum mit fantastischem Gesang, authentischem Songwriting und virtuosem Gitarrenspiel. Die Musiker verstehen es ganz hervorragend, Paul’s Songs mit treibenden Tunes auf Fiddle, Flutes und Whistles zu ergänzen. Percussions, Banjo und Bouzouki sorgen für den nötigen Druck. Hier ist für jeden was dabei: clevere und sozialkritische Texte treffen auf fetzige Tunes und tanzbare Arrangements.

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Lisenka Milène Kirkcaldy und Miroslav Nisic Chansons

„Parlez-moi d ́amour“ – französische Chansons gesungen von Lisenka Milène Kirkcaldy, am Akkordeon begleitet von dem internationalen Tastenvirtuosen Miroslav Nisic. Sie sind eingeladen den Klängen des Akkordeons und den Chanson Klassikern Frankreichs zu lauschen, von Paris, der Liebe und dem Meer zu träumen. Von Sehnsucht und Verzweiflung. Kaum eine Kunstform vermag mit soviel Passion und zugleich musikalischer Leichtigkeit von Melancholie und Leidenschaft des Lebens zu erzählen wie das Chanson.

Es werden Lieder von Edith Piaf, Jacques Brel, Charles Aznavour, Jean Lenoir u.a. zu hören sein.

Die Sängerin und Schauspielerin Lisenka Milène Kirkcaldyist deutsch-französischer und schottischer Herkunft. Sie verbrachte ihre halbe Kindheit in Deutschland, sowie in England. Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Stuttgart, der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf sowie der Filmakademie Baden-Württemberg. Nach erfolgreichem Abschluss debütierte sie in Funk und Fernsehen, sowie auf den Theater- und Opernbühnen in Stuttgart und Baden- Baden.

Zu den ersten Opern- und Theaterpartien zählt die Rolle der „Wanda“ in der Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“ von Jacques Offenbach.
Zugleich erhielt sie ein Stipendium der Yehudi-Menuhin-Stiftung für ihre Solo Konzertreihen. Auf Einladung sang sie auch beim Europäischen Operetten-Du- ette Wettbewerb. Nach ersten Theaterengagements und Sprechertätigkeiten für Funk und Fernsehen in Süd- und Norddeutschland, u.a. für SWR und Arte, WDR und ZDF, nahm sie weitere Opernengagements als Gastsängerin an Theatern in NRW an.

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Arturo Castro Nogueras


Der aus einer kubanischen, mexikanischen und puertoricanischen Musiker­familie stammende Gitarrist Arturo Castro Nogueras, trat in 2018 in zahlreichen Solo­ und Kammermusikabenden, auf dem europäischen und amerikanischen Kontinent auf und konzertiert regelmäßig mit Orchestern aus aller Welt, unter anderem mit der Camerata Santiago de Querétaro und Orquesta INJUVE aus Mexiko, dem Orquesta Ciudad de Palencia aus Spanien, Aldworth Philarmonic Orchestra aus England und der Neuen Philharmonie Westfalen aus Deutschland. 2018 präsentierte er sich mit mexikanischer­karibischer zeitgenössischer und klassischer Musik unter anderem beim Düsseldorf Festival, Reading Fringe Festival in England, im Nationalen Kunst Museum in Mexiko Stadt und im Ibero­Amerika­nisches Institut Berlin.


Als Teil seiner Bestrebung, fachübergreifende Abgrenzungen zeitgenössischer Kunst zu überwinden, trug er im März 2014 das Werk „3/4“ vor, das Musik, zeit­genössischen Tanz und bildende Kunst verbindet und im Museum Kunstpalast der Stadt Düsseldorf augeführt wurde.

2019 folgen Konzerte im Schloss Eller und Robert Schumann Saal in Düsseldorf sowie das Eröffnungskonzert beim Reading Fringe Festival. Des Weiteren geht er auf Tournee durch Südamerika (April) und Osteuropa (Juli/August).


Arturo Castro Noguereas absolvierte sein Studium mit dem Schwerpunkt klassische Gitarre und dem Abschluss Bachelor of Music an der Musikhochschule Puerto Rico unter der Leitung von Prof. Leonardo Egúrbida, seinen Master of Music errang er an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, an der er bei Joaquín Clerch und Anthony Spiri studierte. 2016 schloss er sein Konzertexamen im Exzellenzstudiengang ebd. mit Auszeichnung ab.
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Trio Liora

In ihrem neuen Programm „einfach zuhause?!“ sinnieren die Musiker des Klezmer-Trios Liora über das Thema Zuhause – mit traditioneller Musik, oder genre- übergreifend, mal ernsthaft, mal mit humorigem Augenzwinkern. Einfach erst mal ankommen und sich zuhause fühlen?! Aber wie einfach ist es, irgendwo anzukommen, anzufangen und sich verbunden zu fühlen – an einem Ort, bei anderen Menschen, bei sich selbst? Die Musiker von Trio Liora (Geige, Gitarre, Gesang) begeben sich auf die Suche nach Antworten. Und welche Musik könnte sich dazu besser eignen, als die Musik einer Kultur, die immer wieder mit den Themen Aufbruch, Ankommen und sich Verwurzeln konfrontiert wurde?
Das Konzert findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr statt.
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Kioomars Musayyebi Quartett

Kioomars Musayyebi Quartett Weltmusik

Vier Musiker, die aus ganz verschiedenen Richtungen zusammengefunden haben, bilden gemeinsam das Kioomars Musayyebi Quartett. Christian Hammer, Erfan Pejhanfar, Nils Imhorst und Kioomars Musayyebi spielen Impressionen orientalischer Melodien und Rhythmen vermischt mit europäischen Arrangements, Weltmusik mit Einflüssen aus dem Jazz.

Der Schwerpunkt der Musik liegt auf den Kompositionen des iranischen Santurspielers Kioomars Musayyebi und den Arrangements des deutschen Gitarristen Christian Hammer. Die Kombination der Melodien und Instrumente fügt sich zu einem neuen Ganzen zusammen und es entsteht ein einzigartiger Sound. Im Zusammenspiel der Musiker entsteht so die besondere Stimmung, die den Klang dieses Ensembles auszeichnet. Seit seiner Gründung im Februar 2015 spielte das Quartett bei verschiedenen Festivals in ganz Deutschland, unter anderem bei den Hildesheimer Wallungen und Essen.Original.

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Kioomars Musayyebi (*1977 in Teheran) Beim bedeutenden Santurmeister Faramarz Payevar lernte er das Santurspielen. Vom Filmkomponisten Farhad Fakhredini wurde er in Musiktheorie und Komposition unterrichtet. 2010 erlangte er den Bachelorgrad im Fach Instrumental Musik an der Teheran University of Art. Mit 18 Jahren hatte er bereits angefangen, Santur an diversen Musikschulen in Teheran zu unterrichten. Im Jahr 2007 wurden sechs CDs von ihm für den Santurunterricht produziert. Im Jahr 2008 gründete er eine eigene Musikschule in Teheran, die Avay-e-Shahrzad. Seit 2011 unterrichtet, komponiert und spielt er in Deutschland – mit Musikern aus Europa, Indien, Afrika und Ostasien sowie mit verschiedenen internationalen Gruppen und auf diversen Festivals. Seit 2013 ist er festes Ensemblemitglied beim Transorient Orchestra, einer aktuell 12-köpfigen Weltmusik-Bigband aus dem Ruhrgebiet. Von 2013 bis 2015 absolvierte er an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach Musik.Welt – kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung. Zeitgleich arbeitete er als freier Dozent für Santur amCenter for World Music (CWM) – Stiftung Universität Hildesheim. 2015 gründete er seine eigene Band, das Kioomars Musayyebi Quartett.

Der Gelsenkirchener Gitarrist Christian Hammer (*1967) studierte an der Amsterdamer Hochschule der Künste Jazzgitarre. Er spielt solo und in diversen Jazzbesetzungen und Projekten im Grenzbereich zwischen Musik, Theater, Tanz und bildender Kunst. Aktuelle Projekte sind: Kaleidoskop, The Dorf, Lichterklanglabor, Hammerhead. In der Gelsenkirchener Galerie werkstatt betreibt er eine Konzertreihe unter dem Titel Hammer+3 mit wechselnden Gästen.

Nils Imhorst (*1970) studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Kontrabass. Er tourte mit dem Tango und Klezmer Quartett Klezcetera in vielen Länder Europas. Im Trio Olinka Orphea & Band widmete er sich kauzigem Pop mit skurrilem Humor. 2009 startete Imhorst sein Projekt Tangolectrón, das sich an der Schnittstelle zwischen Electronica und Tango bewegt. Darüber hinaus hat er bei über 50 Hörspiel- und Filmmusikproduktionen mitgewirkt und ist auch als Dozent an verschiedenen Musikschulen tätig.

Erfan Pejhanfar (*1992 in Teheran) Mit 5 Jahren bekam er Tombak-Unterricht bei seiner Mutter und spär bis 2011 Privatunterricht bei M.A Qodsi. Seit er 6 Jahre alt ist spielt er zahlreiche Konzerte in einem Duo mit seinem Bruder auf Tombak und Santur, womit sie auch mehrere Preise gewonnen haben. Er nimmt seit 2014 an Maestro Hamid Motebasems Setrar-Klasse (Saiteninstrument) teil und begleitet seine Klassenkonzerte als Tombak-Spieler.
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Moritz Führmann

„Moritz Führmann blättert mit seiner facettenreichen Stimme und dem Nachdruck seiner Hände, die literarische Vorlage zu einem theatralen Erlebnis auf. Mit der weichen melodischen Stimme des Erzählers, malt er die

verschiedenen Figuren, mal im Plauderton, mal innehaltend, dann wieder übersprudelnd mit aufgeregtem Kindermund. Das anfänglich Unterhaltsame, weicht unterschwellig mehr und mehr dem Bedrohlichen.“ (PNN).

Moritz Führmann liest
Thomas Mann: „Mario und der Zauberer“

,Die italienische Mezzosopranistin Eva Marti zog 2013 nach Düsseldorf, wo sie 2016 ihr Bachelorstudium an der Robert Schumann Hochschule mit Bestnote abgeschlossen hat. In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Verlorene Lieder“ zu sehen und im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt in „Die heimliche Heyrath“ von D. Cimarosa, unter der Regie von P. Harnoncourt. Im April 2018 debütierte Eva als Cenerentola in der gleichnamigen Oper von G. Rossini an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Neben der Oper widmet Eva Marti sich leidenschaftlich dem Konzertrepertoire und sang 2017/2018 das Alt Solo u.a. im „Weihnachtsoratorium“ und in der „Johannespassion“ von J.S. Bach, in der „Orgel Solo Messe“ von J. Haydn, in der „Petite Messe solennelle“ von G. Rossini und in dem „Stabat Mater“ von G.B. Pergo- lesi. Zurzeit setzt Eva ihren Masterstudiengang bei Prof. K. Jarnot an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf fort.