Trio Liora

Das Konzert findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr statt.



Kioomars Musayyebi Quartett

Kioomars Musayyebi Quartett Weltmusik
Vier Musiker, die aus ganz verschiedenen Richtungen zusammengefunden haben, bilden gemeinsam das Kioomars Musayyebi Quartett. Christian Hammer, Erfan Pejhanfar, Nils Imhorst und Kioomars Musayyebi spielen Impressionen orientalischer Melodien und Rhythmen vermischt mit europäischen Arrangements, Weltmusik mit Einflüssen aus dem Jazz.
Der Schwerpunkt der Musik liegt auf den Kompositionen des iranischen Santurspielers Kioomars Musayyebi und den Arrangements des deutschen Gitarristen Christian Hammer. Die Kombination der Melodien und Instrumente fügt sich zu einem neuen Ganzen zusammen und es entsteht ein einzigartiger Sound. Im Zusammenspiel der Musiker entsteht so die besondere Stimmung, die den Klang dieses Ensembles auszeichnet. Seit seiner Gründung im Februar 2015 spielte das Quartett bei verschiedenen Festivals in ganz Deutschland, unter anderem bei den Hildesheimer Wallungen und Essen.Original.
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Kioomars Musayyebi (*1977 in Teheran) Beim bedeutenden Santurmeister Faramarz Payevar lernte er das Santurspielen. Vom Filmkomponisten Farhad Fakhredini wurde er in Musiktheorie und Komposition unterrichtet. 2010 erlangte er den Bachelorgrad im Fach Instrumental Musik an der Teheran University of Art. Mit 18 Jahren hatte er bereits angefangen, Santur an diversen Musikschulen in Teheran zu unterrichten. Im Jahr 2007 wurden sechs CDs von ihm für den Santurunterricht produziert. Im Jahr 2008 gründete er eine eigene Musikschule in Teheran, die Avay-e-Shahrzad. Seit 2011 unterrichtet, komponiert und spielt er in Deutschland – mit Musikern aus Europa, Indien, Afrika und Ostasien sowie mit verschiedenen internationalen Gruppen und auf diversen Festivals. Seit 2013 ist er festes Ensemblemitglied beim Transorient Orchestra, einer aktuell 12-köpfigen Weltmusik-Bigband aus dem Ruhrgebiet. Von 2013 bis 2015 absolvierte er an der Universität Hildesheim sein Masterstudium im Fach Musik.Welt – kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung. Zeitgleich arbeitete er als freier Dozent für Santur amCenter for World Music (CWM) – Stiftung Universität Hildesheim. 2015 gründete er seine eigene Band, das Kioomars Musayyebi Quartett.

Der Gelsenkirchener Gitarrist Christian Hammer (*1967) studierte an der Amsterdamer Hochschule der Künste Jazzgitarre. Er spielt solo und in diversen Jazzbesetzungen und Projekten im Grenzbereich zwischen Musik, Theater, Tanz und bildender Kunst. Aktuelle Projekte sind: Kaleidoskop, The Dorf, Lichterklanglabor, Hammerhead. In der Gelsenkirchener Galerie werkstatt betreibt er eine Konzertreihe unter dem Titel Hammer+3 mit wechselnden Gästen.
Nils Imhorst (*1970) studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Kontrabass. Er tourte mit dem Tango und Klezmer Quartett Klezcetera in vielen Länder Europas. Im Trio Olinka Orphea & Band widmete er sich kauzigem Pop mit skurrilem Humor. 2009 startete Imhorst sein Projekt Tangolectrón, das sich an der Schnittstelle zwischen Electronica und Tango bewegt. Darüber hinaus hat er bei über 50 Hörspiel- und Filmmusikproduktionen mitgewirkt und ist auch als Dozent an verschiedenen Musikschulen tätig.


Moritz Führmann
„Moritz Führmann blättert mit seiner facettenreichen Stimme und dem Nachdruck seiner Hände, die literarische Vorlage zu einem theatralen Erlebnis auf. Mit der weichen melodischen Stimme des Erzählers, malt er die
verschiedenen Figuren, mal im Plauderton, mal innehaltend, dann wieder übersprudelnd mit aufgeregtem Kindermund. Das anfänglich Unterhaltsame, weicht unterschwellig mehr und mehr dem Bedrohlichen.“ (PNN).

Moritz Führmann liest
Thomas Mann: „Mario und der Zauberer“

,Die italienische Mezzosopranistin Eva Marti zog 2013 nach Düsseldorf, wo sie 2016 ihr Bachelorstudium an der Robert Schumann Hochschule mit Bestnote abgeschlossen hat. In der Spielzeit 2016/17 und 2017/18 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Verlorene Lieder“ zu sehen und im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt in „Die heimliche Heyrath“ von D. Cimarosa, unter der Regie von P. Harnoncourt. Im April 2018 debütierte Eva als Cenerentola in der gleichnamigen Oper von G. Rossini an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Neben der Oper widmet Eva Marti sich leidenschaftlich dem Konzertrepertoire und sang 2017/2018 das Alt Solo u.a. im „Weihnachtsoratorium“ und in der „Johannespassion“ von J.S. Bach, in der „Orgel Solo Messe“ von J. Haydn, in der „Petite Messe solennelle“ von G. Rossini und in dem „Stabat Mater“ von G.B. Pergo- lesi. Zurzeit setzt Eva ihren Masterstudiengang bei Prof. K. Jarnot an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf fort.
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Moritz Führmann
liest Thomas Mann: „Mario und der Zauberer“am 27.01.2019 um 17 Uhr:
Gereiztheit, eigentümlich Bösartiges bestimmen von vornherein die Atmosphäre bei diesem Ferienaufenthalt in Norditalien, Mitte der zwanziger Jahre. Die bekannte Novelle Thomas Manns um die Gefährlichkeit der Verführung lässt die Zeit des aufkeimenden Faschismus in Italien in einer grotesken Schau des Hypnotiseurs Cipolla greifbar werden.
„Moritz Führmann blättert mit seiner facettenreichen Stimme und dem Nachdruck seiner Hände die literarische Vorlage zu einem theatralen Erlebnis auf.
Mit der weichen melodischen Stimme des Erzählers malt er die verschiedenen Figuren, mal im Plauderton, mal innehaltend, dann wieder übersprudelnd mit aufgeregtem Kindermund. Das anfänglich Unterhaltsame, weicht unterschwellig mehr und mehr dem Bedrohlichen.“ (PNN)
Der Pianist Klaus-Lothar Peters, der schon bei Führmann´s „Episoden aus dem Leben des Hochstaplers Felix Krull“ mit von der Partie war, fährt hier im kongenialen Zusammenspiel mit der italienischen Mezzosopranistin Eva Marti zu Hochform auf. Gemeinsam hypnotisieren sie mit „Canzoni italiane“ das Publikum.
Festliches Weihnachtskonzert
Mit dem Schänti-Kor-Unterbacher See
Jonas Liesenfeld (Geige)
und Schüler/innen der Clara-Schumann-Musikschule Eller

Weihnachtskonzert 2018 – Programm1. Teil:
Blechbläserquartett (Einstudierung Christoph Gängel):
Choral „Es ist ein Ros entsprungen“ — Michael Pretorius (1571-1621)Intrada — Johann Christoph Pezel (1639-1694)
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Air aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur —
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Nun komm, der Heiden Heiland — Martin Luther (1483-1546)
White Christmas — Irving Berlin (1888-1989)
Largo aus „Der Winter“, Die vier Jahreszeiten — Antonio Vivaldi (1678-1741)
Have yourself a merry little Christmas — Hugh Martin u. Ralph Blane (geschr. 1944)
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Gitarrenduo (Einstudierung Eduardo Inestal): Les Bergeries — François Couperin (1668-1733)Córdoba — Isaac Albéniz (1860-1909)
Tango Nr. 1 — Astor Piazzolla (1921-1992)
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2. Teil:
Blechbläserquintett (Einstudierung Christoph Gängel): Air — anonym
Allemande — Johann Hermann Schein (1586-1630)
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Pifa — Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Ich steh an deiner Krippen hier — Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Little drummer boy —
Katherine K. Davis, Henry Onorati, Harry Simeone (geschr. 1941)
Maria durch ein Dornwald ging — traditionellGod rest you merry, Gentleman — traditionell
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Wiehnacht an de Waterkant — traditionellSt. Niklas war ein Seemann — traditionellHeilig Abend auf dem Meer — traditionell
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Zum Mitsingen:
Oh du fröhliche — traditionell
Tochter Zion — Georg Friedrich Händel (1685-1759)Stille Nacht, heilige Nacht — traditionell
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La Banda di Palermo
La Banda di Palermo verwebt traditionelle Stücke der Straßenbandas Siziliens mit Elementen griechischer, spanischer, osteuropäischer, irischer und anderer Welt-Musik. Dabei entsteht feinster europäischer Crossover: „Musica Internazionale Locale“, wie sie es nennen. Diese Musik wirkt vertraut und ist doch einzigartig neu.
Aus Düsseldorfs jüngster Partnerstadt Palermo kommend, bringt diese Banda mit Akkordeon, Gesang, Saxophon, Trompete, Gitarre, Schlagzeug und Bass eine Heiterkeit und sizilianische Lebensfreude auf die Bühne, die das Publikum sofort mitreißt.
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800 Jahre Elnere
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel richtete die Werbegemeinschaft Eller

der Arbeitskreis Kultur, ihr ehrenamtliches Engagement für den Stadtteil präsentieren konnten.
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Nadja Birkenstock – Keltische Harfe + Gesang
Nadja Birkenstock – Keltische Harfe + Gesang
Als glaubwürdige Interpretin von irischen, schottischen und englischen Folksongs, hat sich Nadja Birkenstock einen hervorragenden Ruf erspielt. In ihren eigenen Songs zeigt sich kraftvolle und ausdrucksstarke Musik voller Leuchtkraft, mit poetischen und augenzwinkernden Texten und ihrem unverwechselbaren Stil, der sich mal als schwungvolle Lebensfreude ausdrückt, mal als betörende lyrische Klangverführung. Ihre klare Stimme bildet eine magische Einheit mit den farbenreichen Klängen ihrer Harfe, voller Raffinesse und Facettenreichtum.
Die gebürtige Solingerin Nadja Birkenstock, studierte Gesang in den USA und an der Musikhochschule Düsseldorf und brachte bereits während des Studiums ihre ersten Konzertprogramme für Gesang und keltische Harfe auf die Bühne.
Heute tourt sie durch Europa und die USA, ist neben ihrer Konzerttätigkeit eine gefragte Workshop-Dozentin und hat zahlreiche CDs veröffentlicht.
Die Produktion „The Enchanted Lake“ mit dem Irischen Schauspieler und Sänger Mick Fitzgerald, wurde mit dem „Global Music Award“ ausgezeichnet.
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Die keltische Harfe gehört zu den ältesten Instrumenten der Welt und hat in der Musiktradition der keltischen Länder Irland, Schottland und Wales ihren festen Platz. Ihre Blütezeit erlebte sie im Mittelalter in Schottland und vor allem Irland, wo sie ein aristokratisches Instrument war und an Königshöfen und vor Clan Chiefs gespielt wurde.
Die Unterwerfung der Iren ab Ende des 14. Jh. durch die Engländer, zerstörte nicht nur nach und nach die damalige kulturelle Hochblüte Irlands, sie leitete gleichzeitig den Niedergang der keltischen Harfe ein: Bis ca. 1600 wurden in Irland Harfner, die oft als politische Unruhestifter galten, und ihre Instrumente systematisch beseitigt. Jahrhundertelang geriet dieses Instrument fast vollständig in Vergessenheit und erlebt erst seit 1970 eine große Renaissance. Noch heute ist die Keltische Harfe (clairseach) das Symbol der Iren.
Keltische Harfen können in Größe, Bauart, Material und Klang sehr unterschiedlich ausfallen. Da die keltische Harfe ein diatonisches Instrument ist (keine Halbtöne), haben viele Modelle oben an den Saiten kleine Klappen, mit denen die Saiten ver kürzt und so um einen Halbton erhöht werden können.
Die Harfe, auf der Nadja Birkenstock heute spielt, wurde vom Harfenbauer Frank Sievert gebaut (Holzart: Rosenholz, Darmbesaitung, 35 Saiten, Stimmung: Es-Dur).
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Les Ricochets
Les Ricochets – Französische Chansons
Ein bunt zusammengewürfelter Haufen musikalischer Querdenker, jeder für sich Virtuose auf seinem Instrument, die eines verbindet: Ihre Leidenschaft für das französische Chanson! Dabei stellen sie unbekümmert französische Klassiker von Edith Piaf und
aktuelle französische Songs von ZAZ neben deutschen Songwritern, wie Annett Louisan und mischen das Ganze mit eigenen instrumentalen Kompositionen auf. Die Band hat ihren ganz eigenen Sound aus Gypsy Swing Elementen, der klassischen Musette, Bossa Nova-Einflüssen, Rock-Popelementen, Tangozitaten und frechen Kazoo-Tönen.
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Frontfrau Noémi Schröder, sonst Sängerin und Schauspielerin, Sprecheri
n und so einiges Andere, gibt mal tragisch französisch die Piaf, dann singt Sie wieder frech, dass Sie „dringend die Welt retten“ muss, hat dabei aber „vergessen zu vergessen“ und klagt schließlich über eine akute „Pärchenallergie“. Dabei wechselt Sie vom Deutschen ins Französische und stellt unbekümmert französische Chanson-Klassiker neben aktuellen Songs aus Deutschland und Frankreich.
Guido Allgaier ist nicht irgendein Gitarrist. Virtuos wechselt er durch die unterschiedlichsten Grooves und Stile und trifft dabei immer den „richtigen Ton“-. Seine Solis sind atemberaubend, aber niemals übertrieben, sein Einfallsreichtum schier unerschöpflich. Elegant ein bisschen Gypsy Swing hier, ein bisschen Bossa Nova dort, ein bisschen Flamenco und Blues, ein bisschen klassische Gitarre, ein paar Jazzakkorde und das so selbstverständlich, dass ihm der Rest der Band gerne durch die so unterschiedlichen Stile folgt.
Mit Vincenzo Carduccio hat die Band einen absoluten Glücksgriff getan: halb Franzose, halb Sizilianer, begeistert er mit südländischem Temperament und dennoch
sensiblem, kreativem Akkordeonspiel! Musikalisch gereift ist er in der Zusammenarbeit mit renommierten Jazz-Musikern, wie dem Schlagzeuger Jean-Marc Robin, dem Kontrabassisten Davide Petrocca, oder dem Gitarristen Wesley G und er hat die Bühne bereits mit vielen bekannten Künstlern, wie Isabelle Boulay in Frankreich, oder Stephan Sulke in Deutschland geteilt.
Olaf Buttler spielt E-Bass aus Leidenschaft! Mit seinem warmen Klang auf dem E-Bass ist er das groovende Fundament von Les Ricochets. Er sorgt dafür, dass kein Zuhörer ruhig auf seinem Platz sitzenbleibt. Seine jahrzehntelange Erfahrung als Mitglied diverser Rock-und Popbands, sein Studium der Jazz- und Popularmusik am Conservatorium Maastricht und seine besondere Liebe zum Blues, fließen in die Chansons mit ein und geben ihnen ihre musikalische Energie.
Elmar Stolley ist einer der unglaublichsten Cajon-Spieler Deutschlands! Was er aus diesem „Kasten“ herausholt ist verblüffend! Auch er ist in einer Vielzahl von Stilistiken wie Pop, Brasil, (Afro) Cuban, Big Band und Musical unterwegs. Als Drummer und Percussionist arbeitet er bei zahlreichen Studio- und Live-Projekten mit: Darunter außer den oben genannten Formationen „Scycs“ (Studio), „Pia Lund“ (Stu- dio), „Element Fusion“ (Live) und andere.
Alle fünf Bandmitglieder bestechen durch ihre stilistische Vielseitigkeit und ihren ganz eigenen, im Laufe vieler Musikerjahre durch unterschiedlichste Projekte gefundenen „Ton“. Dennoch kommt die Musik von Les Ricochets aus einer Seele. Denn so unterschiedlich, wie diese fünf Musiker auch sein mögen, eines ist ihnen gemeinsam: Ihre kreative Energie und musikalische Spiellust, die einfach mitreißend sind!


















